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Last but not least: Wir haben unseren Florian interviewed. Was er beruflich macht und wie er mit der Startup-Szene verbandelt ist, lest ihr hier:

#SW_DUS: Hey Florian, wir kennen dich ja schon, aber stell dich doch einmal kurz vor.

Florian: Wenn ich ein Wort hätte, wäre dies Technopreneur. Bereits vor acht Jahren hat mich die Entrepreneurship-Szene gepackt und ich fand Gefallen daran, Visionen zu realisieren und nicht hinter der Schädeldecke verstauben zu lassen. Dazu liebe ich es zu Coden. Für mich passen diese beiden Welten sehr gut zueinander!

#SW_DUS: Das klingt so, als würdest du den ganzen Tag vor dem Computer sitzen.

Florian: Es gibt Tage, an denen ich mir das wünschen würde, doch solche Tage sind gezählt. Es gibt in einem Startup-Team immer vieles, was nebenbei anfällt. Teammeetings, Diskussionen, Synnergien schaffen, Bewerbungsgespräche vorbereiten und führen und viele andere Zeitfresser. Dazu kommt in verhältnismäßig kleiner Stundenzahl das Organisieren des Entrepreneurship Clubs, das Startup Weekend und Hacka{MEANA}, das ebenfalls diesen Monat in Dubai stattfindet.

#SW_DUS: Warum ergibt das SUW in Düsseldorf Sinn?

Florian: Wir liegen mitten im einer der größten Industriegebiete der gesamten Welt. Düsseldorf hat viel ungenutztes Kapital, eine international verbundene Infrastruktur. Dazu bietet es bereits einiges für die Start-up-Szene: Meetups und Facebook-Gruppen, den Gründerstammtisch des CEDUS und der DIWA, das Gründerfrühstück, das StartupDorf, die Gründergarage, das Gewächshaus, Pitch-Party der Wirtschaftsjunioren – um eine spontane Auswahl zu nennen. Einigen ist es gar nicht so bewusst, dass in Düsseldorf bereits einige Start-ups unter uns weilten, auch welche mit beträchtlichen Exits wie Trivago. Einen kleinen Bruchteil davon versuchen wir auf dem Startup Weekend in Form von Mentoren, Jury und Teilnehmer zu vereinen.

#SW_DUS: Was erhoffst du dir vom SWDUS?

Florian: Ich hoffe, dass Menschen mit Ideen auf Menschen mit den richtigen Werkzeugen treffen. Gestalter, die eine Idee gut validieren und schnell zu einem Produkt formen können. Menschen, die dann dann bei Umsetzung helfen können – mit ein wenig Salz von den Mentoren. Dazu dann ein bisschen Pfeffer an qualitivem Feedback von der Jury. Am Ende des Wochenendes wünsche ich mir Teilnehmer, die ein tolles und inspirierendes Wochenende durchlebt haben. Vielleicht gibt es ja auch den ein oder anderen, der das Ökosystem weiter ausbauen wird. Ich glaube, dass dieses Format des Startup-Weekends, welches international schon immerhin in über 50% aller Länder auf dieser Welt stattgefunden hat, ein sehr geeignetes Format für jeden ist, der für einen zeitlich überschaubaren Rahmen in die bunte Welt der Startup Szene reinschnuppern möchte. Rise and shine, Mr. Freeman!

Ingo Stefes