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Das Startup Weekend ist sehr praktisch orientiert. Das Motto lautet nicht „Wie schreibe ich einen Business Plan“ oder „wir diskutieren, was wir machen könnten“ sondern „No talk, all action!“. Es finden sich ein Haufen motivierter Menschen zusammen, um an diesem Wochenende zu experimentieren, zu malochen, über Anfangsfehler zu lachen und Erfolge zu genießen. Gerade wenn man schon länger im Geschäft ist, bekommt man zwangsweise Scheuklappen auf. Beim Startup Weekend gewinnt man/frau neue Impulse und unterstützt aktiv die lokale Gründergemeinde. Wir sind eine kleine Stadt und es gibt noch viel Raum, um unsere Netzwerke zu verdichten. Die Mentalität unter jungen Gründern ist anders. Teams entscheiden demokratisch, es gibt Rollenverteilungen – manchmal auch nur temporär- aber wenige wenn gar keine Hierarchien. Gruppendynamiken in agilen Teams sind sehr spannend mit zu verfolgen. An einem Tag arbeitet das ganze Team an einem Prototyp, um am zweiten Tag eventuell alles über den Haufen zu schmeißen und einen neuen Ansatz auszuprobieren. Wie klappt das alles? Kommt da wirklich etwas bei raus? Ohne Magie? Meistens ja, und meistens erscheint einem das Startup Weekend wirklich wie eine Zaubershow. Im Durchschnitt entsteht in einem Startup Weekend ein Unternehmen, was tatsächlich noch im Geschäft ist. Es muss nicht zwangsweise das Gewinnerteam sein, welches weiter bestehen bleibt. All die neuen Verbindungen, die aus einem Startup Weekend hervorgehen, sind schwierig zurückzuverfolgen, denn nach Erfahrungen entstehen haufenweise neuer Projekte, die sich aus eingegangenen Beziehungen ergeben. Dazu kann man beim Startup Weekend leicht auf neue Geschäftsmöglichkeiten treffen. Vielleicht unterstützt du dein Team mit deinen Erfahrungen und wirst so in seinen Bann gezogen, dass du mit einsteigst. Vielleicht wirst du Opportunitäten finden, dein eigenes Geschäft weiter auszubauen. Everything could happen J Wir sehen uns dort.

Moritz Albers