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Von UBER habt ihr in den vergangenen Wochen und Monaten vermutlich alles schon viel gelesen und gehört. Und vielleicht hat den Service ja auch der ein oder andere bereits genutzt? Wir möchten euch hier UBER vorstellen, weil UBER einer unserer Unterstützer ist und beim Startup Weekend auch das ein oder andere Goodie für euch mitgebracht habt. Wir haben mit dem Team von UBER gesprochen über ihren Service und die Verbundenheit mit der Startupszene gesprochen. Viel Spaß beim Lesen!

#SW_DUS: Toll, dass ihr euch Zeit für ein Gespräch genommen habt. Es gab in den letzten Monaten viel Berichterstattung über UBER – nicht alles was berichtet wurde, war richtig bzw. voll umfänglich. Aber vielleicht könnt ihr erstmal genau erklären, was UBER macht.

UBER: Uber ist eine Plattform, die Fahrer und Mitfahrer über eine Smartphone-App verbindet und so individuelle Mobilitätsmöglichkeiten erweitert. Wir bieten weltweit und in Deutschland mit einer App mehr Auswahl, um von A nach B zu kommen. In Düsseldorf sind wir aktuell mit uberTAXI und uberPOP am Start, und wir arbeiten immer daran, weitere Optionen für Fahrer und Nutzer anzubieten.

#SW_DUS: Könnt ihr etwas zur Geschichte von UBER erzählen?

UBER: Uber wurde 2009 in den USA gegründet und ist seit 2013 auch in Deutschland aktiv. Aktuell sind wir in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und München vertreten. Weltweit gibt es Uber in 300 Städten in 54 Ländern – überall bargeldlos, sicher, zuverlässig und mit der gewohnten Qualität. .

#SW_DUS: Was ist auf dem deutschen Markt anders als z.B. in den USA? Was macht ihn aus, im Positiven und im Negativen?

UBER: Der deutsche Mobilitätsmarkt befindet sich derzeit im Umbruch – nicht nur Ridesharing-Dienste wie Uber, sondern auch Carsharing-Anbieter bieten echte Alternativen zum eigenen Auto. Das Thema Nachhaltigkeit spielt hier eine große Rolle. Wir erleben, dass Nutzer sehr offen für neue, kostengünstige Alternativen sind und mehr Auswahl begrüßen. Allerdings erschweren gesetzliche Regulierungen, die noch aus den 1960er Jahre  stammen, den Fortschritt – die Gesetze waren damals natürlich nicht auf die digitale Transformation ausgerichtet. Um den Anschluss an diese Entwicklung nicht zu verpassen, müssen alte Gesetze überdacht und reformiert werden. Wir sind daher auch auf politischer Ebene in einem konstruktiven Dialog.

#SW_DUS: UBER wird gerne als der Bösewicht dargestellt – warum seid ihr einer der Guten?

UBER: Nun, Bösewichte verbinden täglich nicht hunderttausende von Nutzern mit tausenden von Fahrern und helfen Menschen, sich sicher in Städten zu bewegen :-). Aber konkret bedeutet Uber, mehr Auswahl zu haben und einfacher durch die Stadt zu gelangen. Bestehende Strukturen zu verändern, bedeutet auch, Mut zu beweisen. Den haben wir. Dass dabei auch kritische Stimmen zutage kommen, ist in einem solchen Prozess völlig legitim. Wir stehen jedem Diskurs offen gegenüber.

#SW_DUS: Kommen wir mal zur Startupszene. Was verbindet euch mit dieser Community?

UBER: Auch wenn wir bereits weltweit aufgestellt sind, startet jeder Standort zunächst als lokales Startup. Es ist wichtig, die regionalen Gegebenheiten zu kennen und sich vor Ort zu vernetzen – und hier spielt die Startup-Szene sicher eine große Rolle, da die Community in der Regel sehr technikaffin ist und gerne Neues ausprobiert. Außerdem bringt der Austausch mit kreativen Köpfen immer einen großen Mehrwert mit sich – frische Ideen, netzwerken und partnerschaftliche Kooperationen sind für beide Seiten eine Win-Situation.

#SW_DUS: Ihr seid einer der Unterstützer des Startup Weekends, was gefällt euch an dem Format? Was macht es eurer Meinung nach aus?

UBER: Es ist wichtig, dass die Düsseldorfer Startup-Szene feste Institutionen und Veranstaltungen etabliert, so wie es eben der Gründerstammtisch schon seit längerer Zeit vormacht. Das Startup-Weekend bietet nicht nur intensiven Austausch, sondern fördert vor allem junge Talente, die sich ausprobieren und ihre Business-Idee auf die Probe stellen können. Beide Seiten – etablierte Unternehmen und junge Nachwuchstalente – können hiervon profitieren. Vielleicht möchte sich einer der Unternehmer in Gründung ja mit der Uber-API selbstständig machen, wer weiß.

#SW_DUS: Was möchtet ihr den Teilnehmern des Startup Weekend für das Wochenende mit auf den Weg geben?

UBER: Seid mutig, seid kreativ und lasst euch von Neuem inspirieren. Jeder Input – auch Kritik – ist wichtig, um eure Idee weiter voran zu bringen. Und das Wichtigste: Habt Spaß an dem, was ihr tut! Das Startup Weekend ist die beste Gelegenheit dazu.

Ingo Stefes