Gründen heisst Gesicht zeigen – Branding für Start-ups

In der heißen Phase der Unternehmensgründung gibt es viele Hürden zu meistern. Ein professionelles Branding als Grundlage einer einheitlichen Unternehmenskommunikation gehört sicher dazu. Der Prozess zur Erstellung des visuellen Erscheinungsbildes eines Startups ist dabei nicht nur essentiell, sondern kann zudem sehr aufschlussreich sein, schließlich gilt es, sich intensiv mit dem eigenen Markenkern auseinanderzusetzen. Das ist die Voraussetzung jeglicher Kommunikation. Bevor das Logo, als kreativer Startschuss für eine starke Corporate Identity, gestaltet wird, ist es wichtig, sich über die essentielle Botschaft des frisch gegründeten Startups klarzuwerden. Als offizieller Sponsor des Startup Weekends Bern gibt 99designs exklusive Tipps für Startups.

7 Schritte zum Unternehmensbranding

  1. Die Marke definieren

Worin liegt eure Mission? Jede erfolgreiche Marke ist darauf ausgelegt, ein Bedürfnis zu befriedigen. Was möchtet ihr mit eurem Unternehmen bei eurer Zielgruppe erreichen? Worin liegt die Idee eurer Unternehmung? Erst wenn ihr genau wisst, wer ihr seid, könnt ihr eure Marke positionieren. Findet die Werte, die euch einzigartig machen und kommuniziert diese authentisch.

  1. Die Zielgruppe festlegen

Wie sieht euer durchschnittlicher Kunde aus? Denkt an den Tagesablauft und die Gewohnheiten. Was interessiert ihn, wo hält er sich auf? Je mehr ihr über eure Zielgruppe wisst, umso passgenauer könnt ihr sie ansprechen, indem ihr euer Unternehmenslogo und alle weiteren Kommunikationsmaßnahmen auf euer Publikum zuschneidet.

  1. Das Umfeld scannen

Wie sehen eure Wettbewerber aus und was unterscheidet euch von ihnen? Erkennt euren Wettbewerbsvorteil! Schaut zudem genau, welche branchentypischen Logodesigns es gibt, was sie eint und unterscheidet. Entscheidet selbst, welchen Branchenkonventionen ihr folgen möchtet und inwiefern ihr euch von diesen absetzen wollt.

  1. Inspiration finden

Eure Marke ist jung, charismatisch und umweltbewusst, aber ihr habt keine Ahnung, was dies für euer Logodesign bedeutet? Lasst euch von den Logos eurer Lieblingsmarken inspirieren. Was gefällt euch an anderen und was nicht? All diese Informationen sind wichtig für den Designer, um eure Vorstellungen optimal umsetzen zu können. Nutzt die Online Bildersuche und achtet darauf, welche Logos euch sofort ins Auge springen

  1. Logo erstellen

Logo-Design des Designers Project4 auf 99designs Logo-Design des Designers Project4 auf 99designs

Wenn ihr nun alle Informationen und Inspirationen zusammengesammelt habt, teilt diese den Designern mit. Die Gestaltung eines Logos sollte immer von einem Grafikdesigner erfolgen, denn Fehler können später fatal sein. Der Designer weiß genau, welche Schriftarten, Farben und Bilder er wählen muss, um eurem Unternehmen gerecht zu werden und eure Marke am besten zu repräsentieren. Außerdem kennt er sich aus, was zu tun ist, damit euer Logo am Ende für alle Medien on- und offline ohne Probleme genutzt werden kann. Um eine Vielzahl an ganz unterschiedlichen Designs zu erhalten, eignen sich Logo-Design-Wettbewerbe besonders gut. Die Kommunikation mit den Designern über die Plattform ist einfach, Bewertungstools unterstützen den Auswahlprozess und Umfragetools erleichtern die Bestimmung des Gewinnerdesigns. Die Frage um Nutzungsrechte ist im Vorhinein ausverhandelt und der Zahlungsverkehr unkompliziert. Erfahrt wie ihr mit 99designs ganz einfach ein Logo erstellen lassen könnt. 

  1. Corporate Design

Einheitlichkeit Einheitlichkeit in der Unternehmenskommunikation ist essentiell für einen starken visuellen Auftritt.

Zum Corporate Design gehört weit mehr als nur ein Logo. Das Logo ist der perfekte Anfang, da es im besten Fall auf allen weiteren Kommunikationsmitteln abgebildet ist. Wenn das Logo erst einmal gestaltet ist, kann es also weitergehen. Das Corporate Identity Pack von 99designs beispielsweise ist eine Art Starter-Paket für Start-ups und enthält Designs für Visitenkarten, Geschäftspapiere (Briefkopf und Briefumschlag) sowie ein Facebook Titelbild, denn auch in den Sozialen Medien sollte ein professioneller Auftritt nicht fehlen.

VisitenkartenVisitenkarten bleiben ein All-time-Klassiker der Unternehmenskommunikation

  1. Online gehen

Apropos online – die eigene Firmenwebsite ist nach dem Logo wohl eine der ersten Maßnahmen zur Kommunikation der Marke an die Außenwelt. Sucht euch also einen passenden Domain-Namen und überprüft seine Verfügbarkeit. Stellt sicher, dass die Website zu eurem gesamten Corporate Design und allen weiteren visuellen Elementen (Bilder, Schriftarten, Farben etc.) eures Start-ups passt. Neben der Website sollten auch alle gewählten Kanäle in den Sozialen Medien einen weitestgehend einheitlichen Auftritt zeigen und zur Wiedererkennung eurer Marke beitragen.

Die Kommunikationsinstrumente und somit die Anforderungen ans Design variieren mit den Branchen. Jedoch egal, mit welchen Kommunikationstools ihr euer Branding betreibt, es empfiehlt sich in jedem Fall immer, einen Fachmann an das Design zu lassen. Nur so könnt ihr euch sicher sein, dass alle Design-Richtlinien eures Unternehmens auch berücksichtig werden.

Macht aus eurem Start-up eine Marke, die in den Köpfen bleibt! Das Auge ist an diesem Prozess maßgeblicher beteiligt.




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