Unser Sponsor: DIWA GmbH

Die DIWA GmbH ist einer unserer Unterstützer und Sponsoren beim Startup Weekend. Wer die DIWA GmbH ist und was sie macht, haben wir in einem Gespräch mit dem Geschäftsführer Thomas Heck erfahren.

#swdus: Hallo Thomas, du bist der Geschäftsführer der DIWA GmbH. Erzähl uns doch bitte einmal was die DIWA genau macht!

Thomas: Die DIWA GmbH ist eine gemeinsame Tochter der Heinrich-Heine Universität und der Landeshauptstadt Düsseldorf und  ist u.a. für den Technologietransfer an der Heinrich-Heine Universität verantwortlich. In diesem Zusammenhang sensibilisieren wir die Wissenschaftler und Studenten der HHU für das Thema „Start-ups“ und identifizieren auch erfolgsversprechende Ideen. Hierzu ist z.B. es notwendig, dass wir die Wissenschaftler vor Ort in ihren Instituten und Lehrstühlen besuchen und gemeinsam deren wissenschaftlichen Arbeiten unter dem Verwertungsaspekt über eine eigene Ausgründung untersuchen.

#swdus: Ihr beratet die Studenten und Wissenschaftler ja auch. Wie sieht denn so eine Gründerberatung genau aus? Was passiert da?

Thomas: Jede Gründerberatung ist individuell und abhängig auch von der Geschäftsidee. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Gründerberatung keine singuläre Informationsübermittlung ist, sondern  den Beginn einer permanenten Begleitung und eines intensiven Coachings des Gründerteams durch unsere Experten darstellt.

Voraussetzung hierfür ist, das der Gründer/das Gründerteam 100% an seine Idee glaubt und wir die Gründungsidee auch für tragfähig halten. Vorausgesetzt diese Bedingungen sind gegeben, erarbeiten wir mit dem Gründer eine gemeinsame Strategie praktisch von der Idee bis zur konkreten Gründung. Hierzu gehören natürlich auch als Kernpunkte die Erstellung eines Businessplanes, die Erstellung eines Geschäftsmodelles, um nur zwei zu nennen. Dies setzen wir gemeinsam mit dem „Center for Entrepreneurship der HHU“  (CEDUS) um. Die Leiterin, Frau Prof. Lutz, bietet hier eine umfangreichen Qualifizierungsprogramm für Gründer an bis hin zu einer Businessplan Summerschool.

#swdus: Könnt ihr Gründern auch helfen an Geld zu kommen?

Thomas: Natürlich, das ist ja am Ende des Tages das A&O für Gründer. Wir sprechen gezielt Investoren und Finanziers an, um die Gründungen auf den Weg zu bringen. Wir arbeiten einerseits sehr eng mit der Stadtsparkasse Düsseldorf zusammen, aber auch mit Business Angels und den klassischen Frühphasenfinanzieren wie z.B. dem High Tech Gründerfonds. Darüber hinaus gibt es gerade in der frühen Phase der Gründung auch „Gründungsfinanzierung“ durch  die Förderprogramme „EXIST-Gründerstipendium“ oder EXIST-Forschungstransfer“ des BMWi und ganz aktuell das Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ der Landesregierung in NRW. Bei diesen Programmen unterstützen wir die potenziellen Gründer bereits bei der Antragstellung und begleiten sie bei der Umsetzung.

#swdus: Was möchtest du den Teilnehmern des Startup Weekend für das Wochenende und darüber hinaus mit auf den Weg geben?

Thomas: Ich kann die Teilnehmer nur ermuntern an Ihre Ideen fest zu glauben und diese mit ganzer Energie umsetzen, optimalerweise in einem starken Team, soll heißen, dass alle Teammitglieder die gleichen Unternehmensziele verfolgen. Ein großer Teil des Erfolges einer Gründung ist – unabhängig von der Geschäftsidee – eine gut funktionierende, transparente Kommunikation des Teams untereinander, aber genauso wichtig ist es den Kontakt zu den Investoren und Finanziers der Gründung zu pflegen. Lieber einmal mehr als zu wenig informieren!!!!








Die beste Agentur der Welt

markus lezuan

Die Agentur BLANKO ist Sponsor des Startup Weekends in Düsseldorf und dazu auch noch die beste Agentur der Welt – steht zumindest im Claim. Wir haben mit Markus Lezaun dem Geschäftsführer der Agentur gesprochen. Lest hier, ob er uns die besten Antworten der Welt gegeben hat!

#SW_DUS: Markus, ihr werbt ja in aller Bescheidenheit mit dem Claim “Die beste Agentur der Welt”. Was genau macht euch zur besten Agentur der Welt?

Markus: Gut, dass Du es ansprichst: Unsere Bescheidenheit ist unsere ganz große Stärke. Den Claim haben wir uns noch nicht mal selber ausgedacht: Eine Kundin hat uns einmal eine Standpauke gehalten und aufgeschrieben, was sie von uns erwartet. Sie schrieb, dass sie die „beste Agentur der Welt“ will. Das fanden wir interessant und klebten den Spruch ganz vorne auf unsere Website – seitdem ist das unser Claim. Die meisten Leute finden ihn gut.

#SW_DUS:Was habt ihr für eine Kundenstruktur und welche Leistungen erbringt ihr für diese Kunden?

Markus: Ganz ehrlich: Wir wollen wollen gar keine Kunden – wir wollen Fans. Es ist unser Ziel, mit jedem Projekt herausragende Ergebnisse abzuliefern. Wenn das gelingt, geht es uns prima und wir wachsen weiter. Seit ein paar Jahren funktioniert das ganz gut.

#SW_DUS:Ihr habt eine ausgesprochene Nähe zur Startup Szene, woher kommt das?

Markus: Vor einigen Jahren haben wir mit der GarageBilk den ersten und inzwischen auch größten Coworking Space in Düsseldorf mitgegründet. Hier entstehen jeden Tag eine ganze Menge von neuen Ideen und hier starten ständig neue Unternehmen. Durch die Nähe zu dieser quirligen Community bleiben wir frisch und lernen permanent neue Themen und Impulse kennen.

#SW_DUS:Was möchtet ihr den Teilnehmern vom Startup Weekend mit auf den Weg geben?

Markus: Die Startup-Community in Düsseldorf ist ein bißchen testosteronlastig, es sind für unseren Geschmack sehr viele eitle Gockel unterwegs. Ein paar mehr Frauen würden der Szene gut tun. Backen können wir diese Frauen nicht – aber wir können sie einladen: Deswegen schenken wir allen TeilnehmerInnen des Startup-Weekends eine Freikarte für den Besuch der Fuckup-Night am 16. April 2015. Das Angebot gilt bis zum 9. April.

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Head of Jury: Titus Dittmann

„DAS HERZ MUSS BRENNEN.“

Innerhalb der letzten 35 Jahre hat der 66-Jährige die Skateboard-Szene in Deutschland und Europa geprägt. Früh erkennt er, dass Skateboarding mehr ist als Trendsport oder Freizeitbeschäftigung. Das Brett mit den vier Rollen ist „erwachsenen-untaugliches Ausdrucksmittel und Lebenswelt“. Das Unternehmen Titus ist führend im Einzelhandel mit Skateboards & Streetwear. Mit mehr als 30 Titus-Shops, Versand- und Onlinehandel, Events und Medien bedient das Multichannel-System die Bedürfnisse der jugendlichen Kunden.
Ausgezeichnet mit renommierten Preisen aus Wirtschaft und Gesellschaft ist Titus Dittmann im „Establishment“ angekommen. Seine Kontakte in Politik, Medien und Kultur nutzt er, um sich für die „pubertierenden Rotzlöffel“ einzusetzen. Und bleibt seiner Zielgruppe, seinen Idealen und seiner Passion treu.
Glaubwürdigkeit ist sein größtes Kapital. Bei allem Wachstum und Erfolg hat Titus Dittmann immer wieder die Kehrseite der Medaille kennen gelernt: Das Unternehmen steckte 2006 in einer existenzbedrohenden Krise. In einem Alter, in dem andere an das „Leben nach der Karriere“ denken, startete er noch einmal durch. Menschen, die ihn gut kennen sagen: „Titus kann gar nicht anders.“
2009 gründet Titus Dittmann eine eigene Stiftung. Mit der Initiative skate-aid unterstützt er weltweit Kinder- und Jugendprojekte, die mittels des Skateboarding Entwicklungshilfe leisten. Da wo das Leben von Terror, Gewalt und Zerstörung geprägt ist, will er die Hoffnung für Kinder ins Rollen bringen. Im Frühjahr 2010 baut er gemeinsam mit Kooperationspartner Grünhelme e.V. den ersten skate-aid Sportpark an einer Schule in Afghanistan (Karokh). Das ZDF auslandsjournal berichtete im November 2010 über skate-aid und das Projekt am Hindukusch.
Um sich ganz auf die Stiftungsarbeit zu konzentrieren, zieht er sich im Sommer 2010 aus der Geschäftsführung der „titus GmbH“ zurück und vollzieht einen Generationswechsel mit seinem Sohn. Im November 2010 wird skate-aid mit dem renommierten Laureus Medien Preis ausgezeichnet.
Seit Oktober 2011 hat Dittmann einen Lehrauftrag an der Universität Münster. Sein Motiv: Um die skate-aid Aktivitäten in Afghanistan voranzubringen, strebt der Ex-Studienrat eine Kooperation mit der Universität Herat an. Studierende sollen auch am Hindukusch die Vorzüge des Skateboarding im Schulunterricht kennen lernen – um sie später als Lehrer an den Schulen Afghanistans einzusetzen.
Auch in Afrika ist skate-aid aktiv: Anlagen in Tansania, Uganda und Südafrika sind bereits länger im Betrieb. In Kenia wurde im Oktober 2013 ein neuer Skatepark eröffnet. In Costa Rica wurde im Frühjahr 2012 eine Skate- und Sportpark für benachteiligte Kids fertiggestellt. In Palästina (Bethlehem) soll 2014 eine Anlage entstehen. Immer in enger Kooperation mit lokalen Partnern, die den nachhaltigen Erfolg sicherstellen.
Unter dem Titel „Brett für die Welt“ veröffentlicht Dittmann im Herbst 2012 seine Biographie. Im Film „Brett vorm Kopp“ inszenierten die Berliner Filmemacher Ali Eckert und Monica Nancy Wick ebenfalls in 2012 sein rasantes Leben auf der Extremspur.
Im Februar 2013 wird Dittmanns Initiative skate-aid in der Kategorie „Marketing/ Social Awareness“ mit dem „Ispo Award 2013“ ausgezeichnet. Die Welt ist ein Brett. Und Querdenken tut gut.
Im Juni 2013 erhält Titus Dittmann den „Deutschen Gründerpreis” in der Kategorie Sonderpreis für sein herausragendes Engagement als Gründer. Ausgelobt wird der „Deutsche Gründerpreis” von den Partnern stern, Sparkasse, ZDF und Porsche, unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

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Unser Sponsor: Die codecentric AG

Mirko Novakovic

Die codecentric AG ist einer unserer Sponsoren und wird bei unserem Startup Weekend auch mit Coaches vertreten sein. Wir haben uns die Herrschaften mal geschnappt und Ihnen ein paar Fragen gestellt.

#SW_DUS: Warum haben Sie sich dazu entschlossen, mit Ihrer Firma, das Startup Weekend zu unterstützen?
codecentric: Junge Gründer und innovative Ideen zu unterstützen liegt in der DNA der codecentric. Wir geben unseren Mitarbeitern mit unserem 4+1 Modell einen Tag pro Woche, um sich mit neuen Themen und Ideen zu beschäftigen und reinvestieren ein Drittel unseres Gewinns in Innovation. Deshalb wollen wir auch anderen Gründern und Menschen mit Idee helfen diese zu verwirklichen.

#SW_DUS:  Wie war Ihr Weg in die Gründung des eigenen Unternehmens?
codedentric:Zusammen mit einem Freund habe ich 2005 die codecentric gegründet – ohne Fremdkapital haben wir unser Wachstum aus dem eigenen Cashflow finanziert. Wir hatten keinen großen Business Plan, nur die Idee „Knowledge Leader“ in der Software Entwicklung zu werden und ein Unternehmen aufzubauen, in dem es Spaß macht zu arbeiten.

#SW_DUS: Welche Berührungspunkte hat Ihr Unternehmen mit Startups und/oder unterstützen Sie die Startup-Szene?
Codecentric: Wir gründen selber Startups – beispielsweise die CenterDevice GmbH – ein SAAS Unternehmen für Collaboration mit Dokumenten. Gerade gründen wir die Instana Inc in San Mateo im Sillicon Valley, um den Markt des System Monitoring zu revolutionieren. Weitere Startups und Ausgründungen sind schon geplant. Dazu helfen wir jungen Startups indem wir beispielsweise bei der Software Entwicklung unterstützen und dafür kein Geld, sondern Unternehmensanteile bekommen.

sw_dus-order_button #SW_DUS: Was würden sie neuen Gründern mit auf den Weg geben?
codecentric: Ein Unternehmen zu gründen und zu führen ist hart und hat mit Gründerromantik wenig zu tun. Wichtig ist zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Mitarbeiter zu finden und klare Werte zu vermitteln, die alle Mitarbeiter teilen. Man kann und wird viel ändern im Laufe der Zeit – insbesondere auch die eigene Geschäftsidee. Eine Unternehmenskultur verändert man nicht mehr.

#SW_DUS: Warum sollte man am Startup Weekend Düsseldorf teilnehmen?
codecentric: Sicherlich um seine Idee mit Gleichgesinnten zu teilen und die Möglichkeit zu haben diese schnell zu validieren oder neue Impulse zu bekommen. Dazu ist für jeden Gründer ein Netzwerk wichtig – dieses kann man auf dem Startup Weekend sicherlich finden und ausbauen. Zu guter Letzt wird man dort in einer vibrierenden Startup Atmosphäre viel Spaß haben, um gemeinsam Neues zu erschaffen und Dinge zu bewegen.








Post it Harder, Make it Often, Do it Faster, Makes us Social

Gian

Was Ihr schon über Gian aus dem Orga-Team wissen wolltet, haben wir ihn gefragt.

#SW_DUS: Hey Gian, wir kennen dich ja schon, aber stell dich doch einmal kurz vor.

Gian: Heyho, ja. Ich bin der Gian und im Orga-Team des SW_dus für den Social-Media-Bereich tätig. Anbei studiere ich Informationswissenschaft und Philosophie. Davor habe ich mein Diplom als Fotodesigner in Köln absolviert.

#SW_DUS: Fotografie, Informationswissenschaft und Philosophie? Wie kommt man damit zum Startup Weekend?

Gian: Naja, ganz einfach, vor einigen Monaten habe ich Peter Hornik kennengelernt. Ich sprach über die Schwerpunkte meines Studiums. Gerade in der Informationswissenschaft geht es darum Content, also Inhalte zu generieren, sie auffindbar und für jedermann zugänglich zu machen. In Social Media geht es genau um diesen Aspekt: Informationen zu bewegen! Die Philosophie hingegen zeigt gerade in der Unternehmens– und Informationsethik viele Berührungspunkte mit dem Thema Startup und Social Media.

#SW_DUS:Wow, okay. Klingt spannend. Und du sagtest Peter Hornik hatte dich dazu bewogen? Oder hattest du schon vorher einmal Kontakt zur Startup-Szene?

Gian: Klar hört man viel in den Medien über Startups. Wir leben im Informationszeitalter. Aber wirklich befasst, hatte ich mich bis dato nicht so stark mit der Thematik. Peter hielt in einem meiner Gründerseminare vom CEDUS einen Vortrag über die Rolle von Inkubatoren. Man kann also sagen, dass die Uni als auch Peter mein Interesse enorm geweckt haben.

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#SW_DUS: Was denkst du denn über das Startup Weekend und Düsseldorf als Standort?

Gian: Ich denke, dass das Startup Weekend eine wunderbare Sache ist. Wir stecken so viel Herzblut, Freitzeit und Spaß in das Event. Wir wollen, dass die Menschen erfahren, was es heisst zu Gründen. Sie sollen jede Facette erleben! Es ist ein non-profit-Event. Wir legen den Fokus ganz darauf, für unsere Teilnehmer das Maximum an Erfahrungen rauszuholen und auf den Weg zu geben. Düsseldorf ist meiner Meinung nach ein guter und leider unterschätzter Standort. Es ist eine schöne Stadt mit einer lebendigen Gründerszene und tollen kreativen Menschen!

#SW_DUS: Klingt so als würdest du dich auf das Event freuen. Dann danke für’s Fragen beantworten. Die Leute wissen nun mehr über dich.








Friederike Feld – Mentorin: Prozessoptimierung, Scrum, MVP

Friederike war so lieb, sich mit uns für ein Interview zu treffen. Sie erklärt, was es mit “agile” und “Scrum” auf sich hat und spricht über ihre Arbeit und sipgates Nähe zur Gründerszene.

#SW_DUS: Friederike, du arbeitest seit 2012 bei sipgate und schreibst in deinem Kurzprofil, dass du zur “agilen Szene” gefunden hast. Kannst du kurz beschreiben, was dieses “agile” bedeutet?

Friederike: Agile ist eine Herangehensweise in der Software-Entwicklung. Dem gegenüber steht das sogenannte Wasserfall-Prinzip, bei dem man einen Plan macht, diesen umsetzt, evtl. am Schluss nochmal testet und dann das Produkt an den Kunden ausliefert.

Dagegen setzt Agile auf kurze Feedbackzyklen mit dem Kunden, die Änderungen, also zum Beispiel veränderte Kundenanforderungen oder Veränderungen am Markt, direkt in die Entwicklung des Produkts mit einbeziehen kann. Man ist dadurch also “agiler” und stellt sicher, dass der Kunde am Ende ein Produkt erhält, das für ihn echten Mehrwert bietet.

#SW_DUS: Da stecken noch mehr fancy Begriffe in deinem Profil. Dir liegt die “leane Arbeitsweise im Blut” – was bedeutet das konkret?

Friederike: Plakativ könnte man sagen, dass Lean die Mutter von Agile ist. Lean kommt ursprünglich aus Japan und der Autoproduktion und hieß dort auch Lean Production. Die Prinzipien hinter Lean, also in erster Linie die Vermeidung von nicht wertschaffenden Tätigkeiten, hat man auf die Software-Entwicklung übertragen, um schnell, effizient und dadurch kostengünstig Produkte entwickeln zu können.

#SW_DUS: Bevor wir das vergessen, was macht ein Scrum Master? Und vielleicht kannst du auch kurz beschreiben, was du bei sipgate machst bzw. was sipgate ganz genau macht?

Friederike: Das kommt ein bisschen darauf an, wo man als Scrum Master arbeitet. Bei der Einführung von Scrum achtet der Scrum Master in erster Linie darauf, dass das Team sich an das Framework hält und ist der Experte für alle Fragen rund um Scrum. Außerdem räumt er für das Team sogenannte Impediments aus dem Weg, d. h. Dinge, die das Team daran hindern, ihr Sprintziel zu erreichen.

Bei sipgate arbeiten wir in der Software-Entwicklung jetzt seit fünf Jahren mit Scrum, d. h. die Teams wenden Scrum sicher an und sind sich des Mehrwerts bewusst. Da gibt es für mich als Scrum Master zwar noch Möglichkeiten zur Optimierung, aber das ist kein Vollzeitjob mehr. Deshalb arbeiten wir seit einiger Zeit verstärkt daran, auch allen anderen Teams bei sipgate zu einer leanen Arbeitsweise zu verhelfen. Scrum ist zwar nicht in jedem Kontext die beste Lösung, aber die leanen Prinzipien “Vermeidung von unnötigen Tätigkeiten” und “ständige Verbesserung” kann man auch bei unserem Küchenteam, der Buchhaltung, Legal oder der Geschäftführung anwenden. [Anm.d.Red: Friederike erzählt in diesem Video ausführlich, was die Eigenschaften und Vorteile von Scrum sind]

Wir fördern außerdem die teamübergreifende Optimierung des Value Streams bei sipgate und sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um Effizienz und Prozessoptimierung. Ein weiteres Thema ist die Vermittlung von Lean- und Agile-Wissen, das über das Kennen des reinen Prozesses hinausgeht.

sipgate entwickelt seit fast elf Jahren Telefonieprodukte, von der VoIP-Telefonanlage für Geschäftskunden bis hin zu Mobilfunk für Privatkunden. [Anm.d.Red: Wenn ihr noch ein bisschen mehr über die Arbeitskultur sipgate erfahren wollt, dann schaut euch diesen Bericht vom WDR an.]

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 #SW_DUS: Ihr veranstaltet auch regelmäßig die LeanDUS-Events. Kannst du dazu auch etwas sagen und beschreiben, für wen diese Events ein absolutes Muss sind?

Friederike: Die LeanDUS ist eine Veranstaltungreihe, die wir ins Leben gerufen haben, um der Lean-Community in Düsseldorf eine Plattform zu geben. Wir laden regelmäßig hochkarätige Speaker zu den verschiedensten Themen ein und freuen uns über jeden, der Lust hat, sich mit uns über Lean und Agile auszutauschen.

Wenn man auf der Suche nach Austausch mit Gleichgesinnten, netten Menschen und gutem Essen ist, ist man bei der LeanDUS auf jeden Fall richtig! (Bier gibt’s natürlich auch.)

#SW_DUS: Wieso ist sipgate denn eigentlich so eng mit der Gründerszene verwoben? Woher kommt diese Affinität.

Friederike: Erstmal sicherlich, weil sipgate auch mal klein angefangen hat. Wir mögen Entrepreneurship und versuchen auch, uns selbst diese Einstellung so lange wie möglich zu erhalten. Deshalb unterstützen wir gerne Projekte aus der Startup-Szene.

#SW_DUS: Sag uns doch noch kurz, worauf du dich beim Startup Weekend freust und wie du dazu gekommen bist, dich dort als Mentor zu engagieren.

Friederike: Ich freue mich in erster Linie auf ganz viele interessante Menschen und Ideen! Für das Engagement als Mentor gilt dasselbe wie für die Affinität zur Gründerszene: Wir haben viel bekommen und geben einfach gerne was zurück. Ich hoffe natürlich, einen kleinen Beitrag zu tollen, neuen, schlanken Produkten leisten zu können!

#SW_DUS: Vielen Dank für das Gespräch und wir freuen uns auf dich beim Startup Weekend!