Pitch, Team formen, Geschäftsmodell, Prototyp – wie geht das?!

Pitch- Was ist das denn?!

Bei dem klassischen “Elevator Pitch” stellst du deine Idee in 60sec vor. Er heißt so, weil man sich vorstellt mit seinem Chef oder einer wichtigen Person, die kaum Zeit hat, vor dem Aufzug zu stehen und ca. eine Minute hat um ihm/ihr etwas wichtiges mitzuteilen. Zum Beispiel, warum man befördert werden möchte. Im Startup Bereich geht es natürlich um Geschäftsideen. Am Freitagabend des Startup Weekends ist es wichtig in ein paar Sätzen folgendes erklären zu können:

  • wer bin ich
  • was ist meine Idee
  • welches Problem möchte ich mit der Idee lösen/ welchen Mehrwert generiere ich
  • für wen/welche Zielgruppe
  • wen oder was benötige ich dafür

Auf Youtube gibt es sehr viele Erklärungen und Beispiele. Einfach den Begriff “Elevator Pitch” youtuben und schon hast du gute Einblicke.

Team-up

Wenn die Leute sich für deine Idee begeistern, hast du nun ein Team und ihr könnt fast loslegen. Du solltest schauen, dass ihr versucht wichtige Kompetenzen zu vereinen. Suche dir einen Marketingchef, jemand der gerne mit Zahlen jongliert, einen Programmierer und einen Tüftler, je nachdem wen du brauchst. Dann schaut euch etwas eure persönlichen Stärken an. Sind organisierte Menschen, sowie kreative im Team? Dann bleibt noch eine Frage offen, und zwar, wo liegen eure persönlichen Ziele: wer möchte nur das Wochenende und punktuell mithelfen, wer hätte Lust auf eine langzeitige Beziehung. Jetzt habt ihr eigentlich alles für euch geklärt, um loszulegen!

Man lernt sich in kurzer Zeit sehr gut kennen, wenn man etwas gemeinsam tut. Deshalb ist der Leitspruch vorm Startup Weekend auch “No Talk, all Action”. Die meisten Teams, die erfolgreich aus dem Wochenende gehen, experimentieren viel und diskutieren weniger über Entscheidungen. Wenn eine wichtige Entscheidung bevor steht, hilft es zu fragen “wenn es schief geht, können wir es hinterher korrigieren?”. Lautet die Antwort ja und reicht die Zeit aus dann sollte man es einfach probieren. Ein weiterer Punkt ist oft die Namensfindung, die viel Diskussionszeit frisst. Hier ist eine Lösung einfach einen kleinen Namensfindungsparkplatz einzurichten und alle Namen und Assoziationen zum Produkt zu notieren, und einfach später zu entscheiden, abstimmen oder blind-wählen und dann wirklich einfach weiter zu machen. Eventuell ändert der Name sich nämlich eh wieder am nächsten Tag, who knows?!

Vorort werden wir euch einige Tools geben, um euch im Team gut zu organisieren. Eine übersichtliche To Do Liste mit vielen kleinteiligen Aufgaben und einer im Team, der den Überblick behält, zahlt sich aus. Wichtig ist, dass ihr eure Rollen klärt, und auch der Ideengeber sich bereit erklärt, die anderen Teammitglieder mitentscheiden zu lassen und für Veränderungen offen zu sein. Oft ist der Ideengeber auch gleichzeitig potenzieller Nutzer seiner Idee. Wenn das so ist, ist es ein großer Pluspunkt. Die anderen Teammitglieder sollten alles dran setzen, umso viele Informationen wie möglich von ihm zu bekommen.

Geschäftsmodell

Nachdem sich um deine Idee ein Team geformt hat, ist nun die Aufgabe ein Geschäftsmodell aus der Idee zu basteln. Das Business Model Canvas ist hier ein sehr schönes Werkzeug. Auf nur einer Seite könnt ihr alle Komponenten eures Geschäftsmodells anbringen. Wir geben euch verschiebbare und löschbare Notizkärtchen, um flexibel arbeiten zu können.

Beim durchsprechen und durchtesten einer Idee verändert sich nämlich oft etwas und das ist auch sehr gut. Denn durch das Verändern und eintauchen in eine Idee, z.B. wenn man in die Schuhe der Nutzergruppen steigt, kommt man oft erst auf die wirklich originellen Sachen. Die Macher des Business Model Canvas “Strategyzer” haben ein ganz süßes Tutorial zusammen gestellt: https://www.youtube.com/watch?v=wwShFsSFb-Y

Um-die-Ecke-Denken

Neuartige Geschäftsideen sind oft nur eine Variation von etwas, das bereits schon besteht oder der Kombination von zwei Elementen, die zusammen etwas neues bilden. Zum Beispiel macht sich ein Trend in der heutigen Startup Welt sehr deutlich erkennbar: die Zahl neuer sozialer Unternehmen steigt. Jungunternehmer möchten meist auch gleichzeitig etwas gutes in der Welt bewirken. Einige Beispiele: Die Suchmaschine Ecosia, ist quasi ein “Öko-Google”. Mit jeder getätigten Suche werden Bäume gepflanzt. Ein weiterer Trend ist “Gamification”, der im gleichen Beispiel sichtbar ist. Die Zahl der gepflanzten Bäume steigt und wird dem Nutzer auf seinem Screen angezeigt. Dadurch bekommt er Lust indirekt mit weiter Bäume zu pflanzen. Der nächste Trend, der bereits für viele neue Produkte und Geschäfte gesorgt hat, heißt Design Thinking. Mit Design Thinking steht der Nutzer und der Mensch im Vordergrund. Mit vielen qualitativen Methoden und Beobachtungen werden die Nutzer erforscht, für die man gerne etwas Anbieten möchte. Ein tolles Beispiel für ein gelungenes Design Thinking Projekt ist zum Beispiel “Koa-Wach”. Unser Orgateam vorort kennt ein paar Methoden, Kniffe und Tricks, um auf andere Gedanken zu kommen und zu helfen, wenn es mal an der Kreativität hakt.

(Rapid-)Prototyp(e)

Um schnell die Funktionalität einer Idee zu prüfen und auch zu schauen, ob Leuten/deiner Zielgruppe die Idee gefällt, eignen sich Prototypen. Ein Rapid-Prototype ist ein Prototyp, der in ein paar Stunden oder 1-2 Tagen geschaffen werden kann. Es ist eine abgespeckte Version deines Produktes zu Vorführungszwecken und sehr weit von der Perfektion entfernt. Hier geht es wirklich darum, schnell zu testen, was funktionieren könnte und was nicht. Für physische Produkte werden oft 3D-Drucke angefertigt. Gibt die Zeit es nicht her ist jedes andere Material ebenso nützlich. Knetmasse, Stoffe, Holz, Gips, Papier, Draht… In der Programmierer Welt gibt es einige mega schnelle Talente, die schon an zwei Tagen ein komplettes funktionierendes Softwarepaket oder eine andere Technologie basteln. Ist das Projekt zu komplex oder noch nicht konkret genug, nähert man sich über “mock-ups” oder auch wireframes an. Das heißt du kannst ein Program bauen, mit dem du schon bestimmte Funktionalitäten und Features zeigen kannst, die dein Endprodukt haben soll, deine Logos einbauen usw. Es gibt mittlerweile gratis Programme, die sogar für Laien einfach anwendbar sind. Z.B. das Program “moqup”. Wenn man schon weiß, dass man einen Online-Shop und eine Webseite braucht, um einen Service oder ein Produkt anzubieten, aber es keine Rocket-Science-Mega-Hacker Anforderungen hat, reicht es manchmal auch aus einfach direkt eine Webseite zu basteln. Viele Webseiten-Baukasten Anbieter sind heute so einfach geworden, dass wirklich eine Oma auf ihrem Ipad in 1-2 Stunden eine Webseite basteln kann. Jimdo  zum Beispiel ist gratis. Eine Domain bei Strato gibt es schon für 3€ im Jahr. Diese kann man einfach auf die Jimdoseite weiterleiten, wenn man eine schöne eigene Domain haben will, die nicht mehr das “jimdo.com” im Namen trägt. Zu guter letzt: der einfachste Prototyp von allem ist eine Powerpoint Präsentation oder einfach ein 2D Model: eine Beschreibung und Skizze auf einem Flipchart.

Customer Validation

Mit dem Prototypen könnt ihr nun eigentlich losziehen und Leute eure Idee testen lassen oder das erste Feedback durch Befragungen einholen. Ihr könnt euch auch schon eine Fan-Base auf Facebook aufbauen, die euch dann zu eurem Produkt berät oder einfach auf die Straße gehen und Fußgänger befragen, Experten auf dem Gebiet googeln und sie am Telefon ausquetschen. Gebt euch Mühe, denn ob eure Idee angenommen wird ist ein wichtiges Erfolgskriterium.

Final Pitch

Bei uns ist der Final Pitch 3 Minuten lang und wird vor einer Jury vorgestellt. Im Anschluss können die Juroren fragen stellen. Dies alles geschieht am Sonntagabend. Hier stellt ihr nun vor, was aus der Eingangsidee geworden ist: Wie das Geschäftsmodell, das Produkt/der Service aussieht, wie ihr Einnahmen generiert, wer in eurem Team ist. Am besten ist es, es auch anschaulich und unterhaltsam zu verpacken. Lasst euch eine kleine Story einfallen, zeigt eine Powerpoint, zeigt euren Prototypen, eure Webseite, erzählt es anhand eines Nutzerbeispiels, dreht ein kleines Video, führt ein Theaterstück auf, indem alle Informationen drin stecken – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt… Und danach geht feiern – eure Fehler sowie eure Erfolge, ihr habt es euch verdient!








Eine Stadt als Inkubator – made for Bootstrappers!

Inkubator- oder Accelerator Programme gibt es in jeder größeren Stadt. Man versteht darunter eine Art Brutschrank für junge Startups. Meistens bekommen sie für einen Firmenanteil sämtliche Unterstützung für den Start, sei es Kapital, Coaching oder andere nötige Ressourcen.

 

In der kleinen Großstadt Bremerhaven ist es bisher etwas anders. Die Gründerszene ist hier sehr familiär und nicht besonders groß. Deshalb sind die Bremerhavener und sämtliche Institutionen auch immer sofort Feuer und Flamme, wenn sich etwas tut. Die Hilfen, die es in Gründerzentren gebündelt gibt, fächern sich hier über die ganze Stadt. Natürlich erhebt die BHV keinen Firmenanteil, denn indirekt spiegelt dieser sich über die späteren Steuerzahlungen wider, falls sich ein Unternehmen hier gründen sollte. Für Bootstrappers – Macher, die sich das nötigste kostengünstig aus verschiedenen Quellen zusammen ziehen – genau das Richtige! Warum das Gründen gerade in Bremerhaven sehr interessant ist und wie euch unsere Netzwerkpartner unterstützen, könnt ihr in folgenden Abschnitten lesen:

 

Lauert der Hype um die Ecke? I Bremerhaven wird in den Medien momentan als “die ärmste Stadt Deutschlands” breit getreten. In der Vergangenheit haben sich Städte mit ähnlicher Struktur plötzlich in hippe Trendstädte verwandelt. Zum Beispiel notiert Leipzig gerade merklichen Zuwachs aus Berlin. Das noch niedrige Preisniveau und das Willkommenheißen von jungen Menschen, die die Stadt aufmischen, hat quasi eine magische Anziehungskraft bewirkt. In dieser frühen Zyklusphase wartet das reelle authentische Leben.

 

Lebenskosten sparen I In puncto Kosten liegt Bremerhaven ziemlich “down to earth”. In der  “ärmsten” Stadt Deutschlands ist die Miete außerordentlich erschwinglich. Die Mietpreise für Wohnraum liegen bei ca. 3€ pro m². Ein WG-Zimmer im Zentrum kostet somit im Durchschnitt 200€ samt Strom, Internet und Heizung. Eine eigene Wohnung findet sich ab 200€ Kaltmiete sehr einfach. Kein monatelanges Suchen und bewerben um einen Schlafplatz. BHV hat einen Überschuss an freien Wohnungen. Auch die Gastronomiepreise sind sehr freundlich für das Portmonaie. Mit Arbeitsräumen verhält es sich ähnlich. Also gerade für IT Startups, die ihre Kunden oftmals außerhalb finden, ist eine günstige Stadt reizvoll. Dazu mehr im zweiten Blogteil.

 

Die Wege sind sehr kurz I Bremerhaven ist von jedem Ende in weniger als einer halben Stunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mit einem Telefonat landet man bei direkten Entscheidungsträgern, wie zum Beispiel bei der Wirtschaftsförderung B!S. Hier ist Frau Barbara Schieferstein, die Ansprechpartnerin für Existenzgründungen, Kultur- und Kreativwirtschaft, Startups und gleichzeitig viele damit verbundene  Förderungsmöglichkeiten, von Mikrodarlehen bis Coachings und Wettbewerben. Barbara organisiert viele Stammtische, vernetzende Veranstaltungen und steht in sehr gutem Kontakt mit der großen Schwester Bremen in all diesen Bereichen.

 

Szenerie I Bremerhaven ist idyllisch birgt viele Gegensätze und Vielfalt. Nahe dem Wattenmeer und der Nordsee gelegen, gibt es frische Luft, wenig Smok und weite Ausblicke. Natürlich haben wir ein Nachtleben! Dennoch ist dies ebenfalls sehr familiär. Freunde die man hier findet, findet man für das Leben. Es ist ruhiger als Berlin, also viel Zeit um sich auf seine Gründung zu fokussieren.

 

Cow-or-King I Momentan wurde das Interesse an Co-Working Spaces in Bremerhaven geweckt und es entstehen viele neue Anlaufpunkte mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Im Fährhaus der Hochschule Bremerhaven, in der Goethe45 und an anderen Punkten der Stadt. Sogar Ladenlokale im City Center kann man dank einer witzigen Popupstore Kampagne “Springflut” der Städtischen Wohnungsgesellschaft und dem Big Ben Reklamebüro für ‘nen Appel und ‘n Ei mieten. Wir haben viele Leerstände, die auf eure Aktivitäten warten. Die Stäwog und Dieckell Immobilien zum Beispiel unterstützen das SWBHV17 neben vielen anderen auch aus diesem Grund.

 

Überzeugt? Na, dann komm vorbei, oder warte auf den nächsten Beitrag, denn unsere Argumente für deine Gründung in Bremerhaven werden nicht versiegen!

(alle Fotos by Ryan Garcia)








128 000 – our magic number this year

128 000 is our magic number this year – The sum of Euros collected to spend on the three winning teams of SWHH15.

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Your name tag qualifies you for one of our stuffed goodie bags. For getting into the competition: Pitch tonight! Build a team! Join a team!  Get into action!

Prizes worth more than 88000€ are waiting for the Over All Winner. The Best Design will be awarded almost 25000€ and the Best Pitch will win 15000€ worth in smart goodies from our prize sponsors. All will serve to continue building up your startup after this weekend. To name a few gimmicks and services which have been thrown into your lucky award pot:

Microsoft Azure Cloud Services, further education with Udemy courses, Jimdo Business, Books by Gardner and O’Reilly, free HQLabs + Workshops, Pidoco Prototyping, Betahaus Credits, Blinkist credits,FastBill Subscriptions, 99Designs credits, tickets to Pioneers Festival,  Marketing Rockstar Conference and Code talks and many more
All award winners will be selected by our high-ranking Jury on Sunday.








XING our Platinum Sponsor is connecting you

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Hurray! Startup Weekend is only a few hours away. What should we do without our Platinum Sponsor XING?! This year we are supported and sponsored again by the largest German social network for business contacts- XING. Encouraging the young entrepreneurial scene is a fundamental value of XING as you may imagine.

As the company was founded in Hamburg there is special interest in supporting their home town startup scene to grow. Next to the resources XING provides to make SWHH15 happening there are many advantages to use XING in daily life business:

XING serves as a great source for finding customers for your business, team members and new hires for your undertakings.

The event market section has been renewed lately and apart from SWHH15 you can find many relevant gatherings and offers. There are XING events such as Prototyping Days and Innovation Week which could be of interest of Startup Weekenders and is also encouraging other initiatives to use XING as a networking and event promotion tool.

So if you did not register yet, this is a definite call to action as you will discover many features which will help you in sorting your professional life and connect to valuable business contacts which you can look after easily using this platform.

So, what to do next: connect offline at SWHH15 and get connected online at XING as soon as possible.








How to find the venue

All packed for Bootcamp and Startup Weekend?!

Thats how you get to the venue:

Address:

Betahaus Hamburg, Eifflerstraße 43, Hamburg- Only 50m from Schulterblatt in famous Schanzenviertel!

You are travelling with public transport:
Bus
the closest bus stops are
“Schulterblatt” for metro bus No. 15 or
“Sternbrücke” for metro bus No. 3
Underground and fast metro train
the closest S-Bahn and U-Bahn station is
Sternschanze
you can get any infos for planing your trip with public transport here

or at the Deutsche Bahn Website if you travel from outside of hamburg.

Bike:

There is a city bike station at the crossing Schulterblatt/Eifflerstraße.

By car, by foot, by canoe:

Everything else you find here at Google Maps.

Looking forward to seeing you there!

 








Our this year’s Gold Sponsor :agile accelerator is energizing your startup

:agile accelerator claims “Develop your idea with us. We bring a lot more than money.” as their slogan and you may take that literally!

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:agile started in May 2013 with a strong background from the energy sector completing E.ON’s activities with regard to innovation while nurturing new business ideas.

For each :agile Accelerator phase the :agile team selects up to five ideas. That makes another reason to put all your energy into your project at Startup Weekend, since there is certainly an opportunity to apply for the :agile accelerator program afterwards.

This is :agile accelerator in a lean and brief nutshell:

Once applied and been chosen by their program you will have the opportunity to develop and validate your ideas in a co-working atmosphere in Düsseldorf or Berlin over a period of three months.

:agile accelerator will give specialist support including funding, coaching, engineering expertise, human resources and marketing & sales support to their chosen projects during this time. The first stage ends with a presentation of your project to potential investors from across the E.ON Group who to make an investment decision or include other external investors.

At SWHH15 you will certainly have the opportunity to get prove of concept for your idea and contact points to tie up to your future. So, do not hesitate to drop by!








Curtain up for our fabulous facilitator Tetiana Siianko

Tetiana our fabulous facilitator from Sweden is currently cruising and flying all over Europe to support Startup Weekend events. We were so curious about getting to know this power lady, so we asked her some questions in advance:

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“You have recently hosted a Startup Weekend in Paderborn and now you are coming back to Germany to support us with Startup Weekend Hamburg. So, it’s not like that you are trying to avoid the German startup scene…

“Yes, indeed. And before that I was in Cologne 🙂  I can say nothing to defend myself – it just happens and I am very happy about it.”

“How do German Startup Weekends differ from the Swedish ones or other European ones?”

“Even though the structure/plan of the event is the same everywhere (Ideas pitching – brain dump – final presentations) every single SW is different and one can hardly compare them. Every time SW in a different country for me is like a Russian roulette – I never know what to expect, human factor is unpredictable.

What I love about German SWs, is that people respect schedule more than anywhere else. It was especially in Paderborn (Cologne was more relaxed). I was amazed by participants’ being 15 minutes before the stated time waiting for presentation/workshop to start! You can hardly see that anywhere else :)))”

“How often have you hosted, organized and participated in Startup Weekend this far?”

“Surprisingly enough I participated only once 😛 on March 1-3, 2013 in Kiev. I remember this date very well since it was a life-changing experience for me. I was working for 150 000 employees corporation that time and I had no idea what a Startup Weekend was and my general understanding of a ‘startup’   you can guess was pretty vague. That’s why I didn’t really appreciate the skype call with Steve Blank (!) that we were so lucky to have during the event. I thought: “who’s the guy?” – and continued drinking coffee.

For me it was incredible 54 hours! Next day after the event was over one co-participant chatted me and we decided to submit the event application. We organized our first SW in 4 months. In total I organized and facilitated 15 Startup Weekends.”

“As we all know facilitators work for free as well, why do you like to host SWs?”

“The answer is quite simple: for 54 hours of the weekend I appear to be on a different planet, where all the people speak the same language, share the same values and have passion in hearts and sparkle in eyes. Sounded very romantic, but it is indeed like that.

If in the world were inhabited only by startupers, there would no war and no tears.”

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“What do you do when not spending your weekend hosting Startup Weekends?”

“Since 2013 I develop my startups – that’s why I can travel easily. As for hobbies: I do yoga and jogging (I always travel with my yoga mat and sneakers, being pain in ass for local organizers since I cannot fit everything into hand luggage), dance Argentine tango (I try to visit milongas in the cities where I happen to be), boating and skiing in winter.”

“What will you try to help the crowd with and how can participants help you in return?” 

“As Adeo Ressi (creator of Founder Institute) once said, Startup Weekends is not a hackathon, it is a startup party. I totally agree with him. And personally I try to create one for the participants since fun way is the best way to learn.

I always try to teach participants not to stuck with their believes and views. But on the opposite to be open and listen to people and to learn on others’ mistakes.

Participants give me hope that our world will be a better place in future.”

“What is the most fun part of the facilitator job and what is the most exhausting part?”

“The most fun part is to get to know people and how/what they think. The most exhausting [energy consuming] part is to be oversensitive to what is happening within the teams. Are they progressing? Happy? Agonizing? And try to facilitate painful moments.”

“Thanks for taking the time! We are so much looking forward to meeting you!”

“Me too!!  :)“

 








Our Platinum SWHH15 Sponsor sends out platinum legal support

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Legal matters and questions are mostly amongst the toughest at startup weekend. Luckily this year we got back up support from Stenger LLP.

Stenger LLP is an independent business law firm based in the city of Hamburg which provides legal advice to domestic and foreign credit institutions, corporations and entrepreneurs.

The Stenger LLP lawyers have very broad experience. So the best of all is they are not only supporting Startup Weekend financially this year, they will also send three of their highly qualified lawyers to coach during the event.

Lisa Knodel, Dr. Jörg Brackmann and Britta Liebert will be open to all legal concerns you have operating and founding your startup – be it questions in financial law, transactions, public commercial law or intellectual property or any other business-oriented legal advise.

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Additionally Stenger LLP is a member of the International Business Law Consortium (IBLC), a global network of law firms, that they use for cooperation and support in international matters.

If you plan to inform yourself about the legal background of your idea in advance check out the key practices section on their website to be sure to ask the right questions and make the most of this mentoring opportunity.








Thanks to nextMedia.Hamburg – our superb medial networking supporter and Signature Sponsor

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Service and support has been written in capital letters since nextMedia.Hamburg was founded. Today the initiative is growing a digital ecosystem that differs vastly from classic media landscapes.

There are two common goals that we pursue: the roll-out of Hamburg being a peak positioned community for founders and start-ups and the development of new innovative business concepts.

SWHH15 is not only financially supported by nextMedia.Hamburg but participants of the event will also greatly profit from getting in contact with this top notch enabler, networker and media supplier. You may all have heard about the nextmedia.Hamburg WebFuture Award which is given out this month or maybe even have read about yourself or SWHH in their social media deck.
As nextMedia.Hamburg is a joint project of the Senat of the city of Hamburg, the initiative Hamburg@work and HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (Business Development Corporation) you can expect activities being fun and thereby highly effective. Whether you decide to join a pub crawl with the scouts, boost your start-up by applying for the Webfuture Award, watch Backyard TV to learn from experts or any other of their many activities such like scoopcamp.

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We will make it simple to decide for you: join Startup Weekend Hamburg 2015 and meet our nextmedia.Hamburg mentor May-Lena Signus right there at betahaus Hamburg or come to our Sunday night pitches to get into touch.








Cutting edge advise: by Miriam Bundel, from your startup community

 

For Miriam joining a Startup Weekend has indeed been life changing. Read for yourself 🙂

 

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“I have always been interested in entrepreneurship and worked as a freelancer in graphic design for several startups. It has always been inspiring to me, but I wanted more. I wanted to start my own business.

In July 2014, after I just quit my job I participated at the Startup Weekend Hamburg: A beginning of a new chapter of my life – the startup life.

The first day we had a get-together where we met other participants. It was easy to get in touch while we watched a World Championship football game.

Later that evening it was time for pitching. The creative ideas and brave speakers impressed me. I fall in love with an idea of a platform that connects people who offer space and those who are looking for storage spaces. The demand was high and competitors rare. This was the idea of Shelfsailor – pitched by Stephan Creifelds.

The „richest man alive” idea by Behsaad Ramez – later named „BRAG“ – also made me smile. It’s about a social network for show-offs who don’t give a s*** about their money – so they spend it on Brag.cash to get ranked.

I decided to join Stephan and the team of Shelfsailor. Together with a third team member we started developing the platform. From then on we had 48 hours time to give our best to present our business idea on Sunday afternoon. We were really creative and got into the zone while working on the concept. I designed the website and created the presentation. During lunch and dinner we spent time with other teams. It was inspiring to get to know and learn from each other’s working habits and failures.

On Saturday mentors with a variety of professional backgrounds arrived. We discussed the details of our startup and they helped us to find the right way. It’s always important to be focused on the main idea – it’s not about making something complex but keeping it simple.

I was so nervous while presenting our idea in front of the jury, audience and cameras. We all were. But it was all worth it! It had such a big impact to join this event. I got to know so many new things and built up a network of new business contacts and friends.

Also shelfsailor.com won the award for best design, which helped to work further on our startup.

shelfsailor.com is available in a beta version and we are still working on it’s growth. There are even plans go international as soon as possible! I’m also a member of BRAG and founded the Puncollective UG (haftungsbeschränkt).

The entrepreneurial spirit is like a virus, which spreads the passion to bring your ideas into life.

I can only recommend attending Startup Weekend Hamburg. It’s a great event for gaining motivation, knowledge and network possibilities. It was the beginning of a time where I learned so much. I really loved it.”