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1. Welche Idee habt Ihr am Startup Weekend Saarbrücken umgesetzt?

Wir haben unsere Rundreiseplattform TripAround auf den Weg gebracht. Hier können Rundreiseerfahrungen visualisiert und geteilt werden. Einfach Bilder hochladen, Tour gemapped bekommen, Erlebnisse dazu und mit Freunden teilen. Diese Touren bieten echte Inspiration und können, ebenso wie Paketrundreisen, nach persönlichen Präferenzen durchsucht und gebucht werden.

2. Was hat es Dir gebracht und was waren die wertvollsten Erfahrungen/Tipps, die Du beim SWSaar mitnehmen konntet?

Es ist toll zu sehen, was man alles an einem Wochenende schaffen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit jedem Mal, wo man die Idee den Coaches vorstellt und Feedback bekommt werden Dinge klarer, und anders hinterfragt. Das hilft, scheinbar klare Dinge zu konkretisieren. Interessant ist auch, wie schnell sich Teamrollen herauskristallisieren. Da lernt man sich selbst und sein eigenes Arbeitsverhalten etwas besser kennen.

3. Was ist nach dem SWSaar passiert? Wie ging es weiter?

Mit TripAround wurden wir als Investors Pick ausgezeichnet und konnten in erste Investorengespräche mit dem IT-Inkubator gehen. Es hat sich ziemlich gezogen, bis unser erarbeiteter Business Plan gefiel, aber nach einem halben Jahr konnten wir im Rahmen eines Accelerator-Programms Büroräume am Starterzentrum beziehen. Bei zwei frischen Absolventen im Team war es schwer, das Team zusammen zu halten, sodass wir neue Entwickler rekrutieren mussten. Einen Mitgründer IT suchen wir noch. Seither arbeiten wir an unserer Plattform, sind in Gesprächen mit der Reisebranche, entwickeln neue Geschäftsmodelle und wollen unsere Produkte erfolgreich machen.

4. Wo steht Ihr jetzt und was sind die nächsten Schritte? 

Die TripAround Plattform steht und wird kontinuierlich um weitere Features ergänzt. Jetzt heißt es, kreative Wege zu finden, um Nutzer auf die Plattform zu bringen.

Zudem arbeiten wir an einer B2B-Version, was sich in unseren Gesprächen mit der Branche als Potential erwiesen hat. Was nicht ausbleibt, ist die Suche nach neuer Finanzierung. Geld ist nicht alles, aber es erleichtert vieles ungemein.

5. Zu guter Letzt – Ein Tipp: Was ratet ihr potenziellen Gründern? Auf was sollte man bei einer Gründung besonders beachten?

Macht euch von Anfang an eure Vision klar und konkretisiert sie immer wieder neu. Dinge ändern sich mit erreichten Zielen, aber ihr solltet immer wissen, wo ihr hin wollt. Wenn ihr noch niemanden habt, mit dem ihr hierzu Ping Pong spielen könnt, sucht euch jemanden. Wenn die Konkurrenz euch „doof“ und Mama euch „mega“ findet, heißt das nichts. Lasst den Markt entscheiden und richtet eure Investitionen auch stets darauf hin aus.

Das Team ist dabei super wichtig! Wenn man weiß, inwieweit man sich auf seine Kollegen auch in stressigen Zeiten verlassen kann, kann man Dinge auch entsprechend angehen. Man sollte sehr schnell herausfinden ob Teammitglieder Gründergene haben oder lieber Mitarbeiter sein wollen. Das erleichtert das Miteinander und beugt falschen Erwartungen vor. Da sollte man auch nicht schüchtern sein, um das herauszufinden.

Damit es dazu kommt: Wagt den ersten Schritt! Die weiteren werden automatisch folgen. Bleibt dran, denn es dauert meist länger als man denkt.

Möchtest du deine Geschäftsidee auch in die Tat umsetzen? Dann nimm am nächsten Startup Weekend Saarbrücken vom 17.-19.11. teil!

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Morgane Klein