Was macht eigentlich… triparound? 5 Fragen an die ehemaligen SWSaar-Teilnehmer!

 

1. Welche Idee habt Ihr am Startup Weekend Saarbrücken umgesetzt?

Wir haben unsere Rundreiseplattform TripAround auf den Weg gebracht. Hier können Rundreiseerfahrungen visualisiert und geteilt werden. Einfach Bilder hochladen, Tour gemapped bekommen, Erlebnisse dazu und mit Freunden teilen. Diese Touren bieten echte Inspiration und können, ebenso wie Paketrundreisen, nach persönlichen Präferenzen durchsucht und gebucht werden.

2. Was hat es Dir gebracht und was waren die wertvollsten Erfahrungen/Tipps, die Du beim SWSaar mitnehmen konntet?

Es ist toll zu sehen, was man alles an einem Wochenende schaffen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit jedem Mal, wo man die Idee den Coaches vorstellt und Feedback bekommt werden Dinge klarer, und anders hinterfragt. Das hilft, scheinbar klare Dinge zu konkretisieren. Interessant ist auch, wie schnell sich Teamrollen herauskristallisieren. Da lernt man sich selbst und sein eigenes Arbeitsverhalten etwas besser kennen.

3. Was ist nach dem SWSaar passiert? Wie ging es weiter?

Mit TripAround wurden wir als Investors Pick ausgezeichnet und konnten in erste Investorengespräche mit dem IT-Inkubator gehen. Es hat sich ziemlich gezogen, bis unser erarbeiteter Business Plan gefiel, aber nach einem halben Jahr konnten wir im Rahmen eines Accelerator-Programms Büroräume am Starterzentrum beziehen. Bei zwei frischen Absolventen im Team war es schwer, das Team zusammen zu halten, sodass wir neue Entwickler rekrutieren mussten. Einen Mitgründer IT suchen wir noch. Seither arbeiten wir an unserer Plattform, sind in Gesprächen mit der Reisebranche, entwickeln neue Geschäftsmodelle und wollen unsere Produkte erfolgreich machen.

4. Wo steht Ihr jetzt und was sind die nächsten Schritte? 

Die TripAround Plattform steht und wird kontinuierlich um weitere Features ergänzt. Jetzt heißt es, kreative Wege zu finden, um Nutzer auf die Plattform zu bringen.

Zudem arbeiten wir an einer B2B-Version, was sich in unseren Gesprächen mit der Branche als Potential erwiesen hat. Was nicht ausbleibt, ist die Suche nach neuer Finanzierung. Geld ist nicht alles, aber es erleichtert vieles ungemein.

5. Zu guter Letzt – Ein Tipp: Was ratet ihr potenziellen Gründern? Auf was sollte man bei einer Gründung besonders beachten?

Macht euch von Anfang an eure Vision klar und konkretisiert sie immer wieder neu. Dinge ändern sich mit erreichten Zielen, aber ihr solltet immer wissen, wo ihr hin wollt. Wenn ihr noch niemanden habt, mit dem ihr hierzu Ping Pong spielen könnt, sucht euch jemanden. Wenn die Konkurrenz euch „doof“ und Mama euch „mega“ findet, heißt das nichts. Lasst den Markt entscheiden und richtet eure Investitionen auch stets darauf hin aus.

Das Team ist dabei super wichtig! Wenn man weiß, inwieweit man sich auf seine Kollegen auch in stressigen Zeiten verlassen kann, kann man Dinge auch entsprechend angehen. Man sollte sehr schnell herausfinden ob Teammitglieder Gründergene haben oder lieber Mitarbeiter sein wollen. Das erleichtert das Miteinander und beugt falschen Erwartungen vor. Da sollte man auch nicht schüchtern sein, um das herauszufinden.

Damit es dazu kommt: Wagt den ersten Schritt! Die weiteren werden automatisch folgen. Bleibt dran, denn es dauert meist länger als man denkt.

Möchtest du deine Geschäftsidee auch in die Tat umsetzen? Dann nimm am nächsten Startup Weekend Saarbrücken vom 17.-19.11. teil!

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Christian Faber, mehrmaliger SWSaar-Teilnehmer, berichtet von seinen Erfahrungen…

 

1. Welche Idee habt Ihr am Startup Weekend Saarbrücken umgesetzt?

An unserem 1. Startup Weekend haben wir SpeaQwith.me umgesetzt, eine Sprachlern Plattform mit einem großen Fokus auf persönlichem Austausch über VideoChat.

2. Was hat es Dir gebracht und was waren die wertvollsten Erfahrungen/Tipps, die Du beim SWSaar mitnehmen konntet?

Ich finde das SW hat immer eine ganz bestimmte Stimmung des Machens, die ich sehr schätze. Außerdem ist es immer wieder Wahnsinn, was man als Team innerhalb eines Wochenendes alles schaffen kann. Da geht man von Idee zu Entwurf über zum Businessplan und ersten potentiellen Kunden innerhalb von gerade einmal 54 Stunden.

3. Was ist nach dem SWSaar passiert? Wie ging es weiter?

Nach dem SW haben wir weiter an SpeaQwith.me gearbeitet und ca. 1 Jahr später Exist beantragt, was es uns erlaubte die Idee auf einem professionellen Level umzusetzen und an den Markt zu bringen.

4. Zu guter Letzt – Ein Tipp: Was ratet ihr potenziellen Gründern? Auf was sollte man bei einer Gründung besonders beachten?

Zu Beginn einer Gründung ist alles immer super, jedoch sollte man hier besonders wert darauf legen mit den richtigen Leuten zu gründen. Denn eine Gründung wird nur erfolgreich wenn das Gründerteam auch bereit ist durch die schweren Phasen zu kommen.

Möchtest du deine Geschäftsidee auch in die Tat umsetzen? Dann nimm am nächsten Startup Weekend Saarbrücken vom 17.-19.11. teil!

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3 Tipps von Mentor… Bernd Schmidt! Was sollen junge Gründer unbedingt beachten? Wir haben gefragt! (English version below)

1. Wer bist du und was machst du? 

Bernd Schmidt, ich habe in Saarbrücken Informatik und Mathematik studiert und bereits während meiner Promotion bei Prof. Mehlhorn mein erstes Unternehmen gegründet. Seit über 35 Jahren bin ich Geschäftsführer der DIaLOGIKa GmbH, die mit fast 100 Mitarbeitern anspruchsvolle Software-Projekte überwiegend in den Bereichen Telekommunikation und Dokumentautomation realisiert.

2. Mit welchen Kernkompetenzen wirst du unsere Teilnehmer unterstützen?

Jahrelange Erfahrung erlaubt sowohl die Komplexität und technische Realisierbarkeit von Informatik-Lösungen abzuschätzen, als auch Risiken und Chancen beim Markteintritt zu beurteilen.

3. Deine 3 persönlichen Tipps: Was rätst du potenziellen und jungen Gründern?

1. Sehr schnell einen aussagekräftigen Prototyp zu erstellen und parallel Marktbedürfnisse und passende Vermarktungswege zu erkunden (time to market).

2. 24h/Tag arbeiten (ggf. auch nachts ;-)).

3. Mut

Möchtest du gerne weitere Ratschläge von Bernd Schmidt? Dann nimm am nächsten Startup Weekend Saarbrücken vom 17.-19.11. teil!

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3 tips from mentor… Bernd Schmidt! Facts that young founders should consider. We asked him!

 

1. Who are you and what are you doing?

Bernd Schmidt, I studied computer science and mathematics in Saarbrücken and founded my first company during my doctorate with Prof. Mehlhorn. For more than 35 years I have been the managing director of DIaLOGIKa GmbH, which realizes demanding software projects with almost 100 employees, mainly in the areas of telecommunications and document automation.

2. With which core competencies will you support our participants?

Many years of experience allow to assess the complexity and technical feasibility of IT solutions as well as to assess risks and opportunities when entering the market.

3. Three personal tipps: What do you advise potential and young founders?

1. To create a meaningful prototype very quickly and at the same time to explore market needs and suitable marketing channels (time to market).

2. 24h/day (even at night; -)).

3. courage

Would you like to have further advice from Bernd Schmidt? Then be part of the next Startup Weekend Saarbrücken!

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3 Tipps von Mentorin… Sophie Horstmann! Was sollen junge Gründer unbedingt beachten? Wir haben gefragt! (English version below)

 

1. Wer bist du und was machst du? 

Mein Name ist Sophie Horstmann und ich interessiere mich vor allem für innovative B2B Geschäftsmodelle. Nachdem ich den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen abgeschlossen habe, arbeitete ich in einem international vertretene Maschinen- und Anlagenbauunternehmen im technischen Vertrieb mit Schwerpunkt China. Seit dem Frühjahr 2015 bin ich als Investmentmanagerin für die private Beteiligungsgesellschaft LAFAM Holding GmbH mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße tätig. Anfang diesen Jahres wurde ich in die Geschäftsführung berufen. In meiner täglichen Arbeit beurteile ich Businesspläne verschiedener Branchen sowie Geschäftsmodelle, treffe Investitionsentscheidungen und berate die Beteiligungen des Portfolios der LAFAM auf strategischer Ebene.

2. Mit welchen Kernkompetenzen wirst du unsere Teilnehmer unterstützen?

Die Teilnehmer unterstütze ich bei der Validierung ihrer Ideen, der Ausarbeitung von Geschäftsmodellen sowie der Entwicklung von Vertriebsstrategien. Darüber hinaus bringe ich gerne meine Erfahrungen aus der täglichen Arbeit mit Start-Ups und unseren Beteiligungen ein.

3. Deine 3 persönlichen Tipps: Was rätst du potenziellen und jungen Gründern?

1. Der Kontakt zu potentiellen Kunden und Nutzern steht an oberster Stelle und ist elementar wichtig für die erfolgreiche Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen. Die Vertriebsaktivitäten sollten so früh wie möglich gestartet werden.

2. Alles dauert länger und ist teurer als man denkt. Durchhaltevermögen über einen längeren Zeitraum wird von dem Gründerteam gefordert.

3. Beschränkte Ressourcen erfordern eine starke Fokussierung der Aktivitäten. Alles was das Unternehmen nicht weiterbringt, sollte konsequent zurückgestellt werden.

Möchtest du gerne weitere Ratschläge von Sophie Horstmann? Dann nimm am nächsten Startup Weekend Saarbrücken vom 17.-19.11. teil!

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3 tips from mentor… Sophie Horstmann! Facts that young founders should consider. We asked her!

 

1. Who are you and what are you doing?

My name is Sophie Horstmann and I am particularly interested in innovative B2B business models. After completing my studies in industrial engineering, I worked for an internationally operating mechanical and plant engineering company in the technical sales department with a focus on China. Since spring 2015 I have been working as an investment manager for the private equity investment company LAFAM Holding GmbH based in Neustadt an der Weinstraße. At the beginning of this year I was appointed to the management board. In my daily work I evaluate business plans of various industries and business models, make investment decisions and advise the investments of the LAFAM portfolio on a strategic level.

2. With which core competencies will you support our participants?

I would like to support the participants in validating their ideas, developing business models and developing sales strategies. In addition, I am happy to contribute my experience from my daily work with start-ups and our investments.

3. Three personal tipps: What do you advise potential and young founders?

1. Contact with potential customers and users is the most important factor in the successful development of innovative business models. Sales activities should be started as early as possible.

2. Everything lasts longer and is more expensive than you think. The founders of the company are required to be enduring over a long period of time.

3. Limited resources require a strong focus on activities. Anything that does not help the company move forward should be put on hold.

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Startup Weekend Bremerhaven – In the Middle of Day 2

I am sitting in the large shared team room, with lots of people around me sharing ideas, working on business plans or designs, making plans and throwing them away. We are right in the middle of our Startup Weekend in Bremerhaven, where we challenged the participants to come up with their own ideas about problems, solutions and products. The first day was a ramp-up to the teamwork today. After a warm welcome by Simona and an energizing introduction by Ümit, almost everybody in the room came up with an exiting, crazy, emotional, nice or unusual pitch.

We had so many popular ideas that it was hard to limit the number of teams – but we did not want to have teams of one, either. Thanks to our sponsors we had a nice dinner in-between, so that everybody was fell fed and ready to pitch. Now we have just completed the coaching sessions – with an awesome bunch of coaches from very different branches and professions. I had coached three teams that had practically nothing in common. I even talked about marketing, which is rather Kai’s specialty. It’s time for the teams to digest all the new ideas, criticism, tipps and tricks of the trade and continue their journey. And time for the other organizers and me to have a beer, reconnect and feel happy about a day well spent.

Andreas, October 21, 2017








Pitch, Team formen, Geschäftsmodell, Prototyp – wie geht das?!

Pitch- Was ist das denn?!

Bei dem klassischen “Elevator Pitch” stellst du deine Idee in 60sec vor. Er heißt so, weil man sich vorstellt mit seinem Chef oder einer wichtigen Person, die kaum Zeit hat, vor dem Aufzug zu stehen und ca. eine Minute hat um ihm/ihr etwas wichtiges mitzuteilen. Zum Beispiel, warum man befördert werden möchte. Im Startup Bereich geht es natürlich um Geschäftsideen. Am Freitagabend des Startup Weekends ist es wichtig in ein paar Sätzen folgendes erklären zu können:

  • wer bin ich
  • was ist meine Idee
  • welches Problem möchte ich mit der Idee lösen/ welchen Mehrwert generiere ich
  • für wen/welche Zielgruppe
  • wen oder was benötige ich dafür

Auf Youtube gibt es sehr viele Erklärungen und Beispiele. Einfach den Begriff “Elevator Pitch” youtuben und schon hast du gute Einblicke.

Team-up

Wenn die Leute sich für deine Idee begeistern, hast du nun ein Team und ihr könnt fast loslegen. Du solltest schauen, dass ihr versucht wichtige Kompetenzen zu vereinen. Suche dir einen Marketingchef, jemand der gerne mit Zahlen jongliert, einen Programmierer und einen Tüftler, je nachdem wen du brauchst. Dann schaut euch etwas eure persönlichen Stärken an. Sind organisierte Menschen, sowie kreative im Team? Dann bleibt noch eine Frage offen, und zwar, wo liegen eure persönlichen Ziele: wer möchte nur das Wochenende und punktuell mithelfen, wer hätte Lust auf eine langzeitige Beziehung. Jetzt habt ihr eigentlich alles für euch geklärt, um loszulegen!

Man lernt sich in kurzer Zeit sehr gut kennen, wenn man etwas gemeinsam tut. Deshalb ist der Leitspruch vorm Startup Weekend auch “No Talk, all Action”. Die meisten Teams, die erfolgreich aus dem Wochenende gehen, experimentieren viel und diskutieren weniger über Entscheidungen. Wenn eine wichtige Entscheidung bevor steht, hilft es zu fragen “wenn es schief geht, können wir es hinterher korrigieren?”. Lautet die Antwort ja und reicht die Zeit aus dann sollte man es einfach probieren. Ein weiterer Punkt ist oft die Namensfindung, die viel Diskussionszeit frisst. Hier ist eine Lösung einfach einen kleinen Namensfindungsparkplatz einzurichten und alle Namen und Assoziationen zum Produkt zu notieren, und einfach später zu entscheiden, abstimmen oder blind-wählen und dann wirklich einfach weiter zu machen. Eventuell ändert der Name sich nämlich eh wieder am nächsten Tag, who knows?!

Vorort werden wir euch einige Tools geben, um euch im Team gut zu organisieren. Eine übersichtliche To Do Liste mit vielen kleinteiligen Aufgaben und einer im Team, der den Überblick behält, zahlt sich aus. Wichtig ist, dass ihr eure Rollen klärt, und auch der Ideengeber sich bereit erklärt, die anderen Teammitglieder mitentscheiden zu lassen und für Veränderungen offen zu sein. Oft ist der Ideengeber auch gleichzeitig potenzieller Nutzer seiner Idee. Wenn das so ist, ist es ein großer Pluspunkt. Die anderen Teammitglieder sollten alles dran setzen, umso viele Informationen wie möglich von ihm zu bekommen.

Geschäftsmodell

Nachdem sich um deine Idee ein Team geformt hat, ist nun die Aufgabe ein Geschäftsmodell aus der Idee zu basteln. Das Business Model Canvas ist hier ein sehr schönes Werkzeug. Auf nur einer Seite könnt ihr alle Komponenten eures Geschäftsmodells anbringen. Wir geben euch verschiebbare und löschbare Notizkärtchen, um flexibel arbeiten zu können.

Beim durchsprechen und durchtesten einer Idee verändert sich nämlich oft etwas und das ist auch sehr gut. Denn durch das Verändern und eintauchen in eine Idee, z.B. wenn man in die Schuhe der Nutzergruppen steigt, kommt man oft erst auf die wirklich originellen Sachen. Die Macher des Business Model Canvas “Strategyzer” haben ein ganz süßes Tutorial zusammen gestellt: https://www.youtube.com/watch?v=wwShFsSFb-Y

Um-die-Ecke-Denken

Neuartige Geschäftsideen sind oft nur eine Variation von etwas, das bereits schon besteht oder der Kombination von zwei Elementen, die zusammen etwas neues bilden. Zum Beispiel macht sich ein Trend in der heutigen Startup Welt sehr deutlich erkennbar: die Zahl neuer sozialer Unternehmen steigt. Jungunternehmer möchten meist auch gleichzeitig etwas gutes in der Welt bewirken. Einige Beispiele: Die Suchmaschine Ecosia, ist quasi ein “Öko-Google”. Mit jeder getätigten Suche werden Bäume gepflanzt. Ein weiterer Trend ist “Gamification”, der im gleichen Beispiel sichtbar ist. Die Zahl der gepflanzten Bäume steigt und wird dem Nutzer auf seinem Screen angezeigt. Dadurch bekommt er Lust indirekt mit weiter Bäume zu pflanzen. Der nächste Trend, der bereits für viele neue Produkte und Geschäfte gesorgt hat, heißt Design Thinking. Mit Design Thinking steht der Nutzer und der Mensch im Vordergrund. Mit vielen qualitativen Methoden und Beobachtungen werden die Nutzer erforscht, für die man gerne etwas Anbieten möchte. Ein tolles Beispiel für ein gelungenes Design Thinking Projekt ist zum Beispiel “Koa-Wach”. Unser Orgateam vorort kennt ein paar Methoden, Kniffe und Tricks, um auf andere Gedanken zu kommen und zu helfen, wenn es mal an der Kreativität hakt.

(Rapid-)Prototyp(e)

Um schnell die Funktionalität einer Idee zu prüfen und auch zu schauen, ob Leuten/deiner Zielgruppe die Idee gefällt, eignen sich Prototypen. Ein Rapid-Prototype ist ein Prototyp, der in ein paar Stunden oder 1-2 Tagen geschaffen werden kann. Es ist eine abgespeckte Version deines Produktes zu Vorführungszwecken und sehr weit von der Perfektion entfernt. Hier geht es wirklich darum, schnell zu testen, was funktionieren könnte und was nicht. Für physische Produkte werden oft 3D-Drucke angefertigt. Gibt die Zeit es nicht her ist jedes andere Material ebenso nützlich. Knetmasse, Stoffe, Holz, Gips, Papier, Draht… In der Programmierer Welt gibt es einige mega schnelle Talente, die schon an zwei Tagen ein komplettes funktionierendes Softwarepaket oder eine andere Technologie basteln. Ist das Projekt zu komplex oder noch nicht konkret genug, nähert man sich über “mock-ups” oder auch wireframes an. Das heißt du kannst ein Program bauen, mit dem du schon bestimmte Funktionalitäten und Features zeigen kannst, die dein Endprodukt haben soll, deine Logos einbauen usw. Es gibt mittlerweile gratis Programme, die sogar für Laien einfach anwendbar sind. Z.B. das Program “moqup”. Wenn man schon weiß, dass man einen Online-Shop und eine Webseite braucht, um einen Service oder ein Produkt anzubieten, aber es keine Rocket-Science-Mega-Hacker Anforderungen hat, reicht es manchmal auch aus einfach direkt eine Webseite zu basteln. Viele Webseiten-Baukasten Anbieter sind heute so einfach geworden, dass wirklich eine Oma auf ihrem Ipad in 1-2 Stunden eine Webseite basteln kann. Jimdo  zum Beispiel ist gratis. Eine Domain bei Strato gibt es schon für 3€ im Jahr. Diese kann man einfach auf die Jimdoseite weiterleiten, wenn man eine schöne eigene Domain haben will, die nicht mehr das “jimdo.com” im Namen trägt. Zu guter letzt: der einfachste Prototyp von allem ist eine Powerpoint Präsentation oder einfach ein 2D Model: eine Beschreibung und Skizze auf einem Flipchart.

Customer Validation

Mit dem Prototypen könnt ihr nun eigentlich losziehen und Leute eure Idee testen lassen oder das erste Feedback durch Befragungen einholen. Ihr könnt euch auch schon eine Fan-Base auf Facebook aufbauen, die euch dann zu eurem Produkt berät oder einfach auf die Straße gehen und Fußgänger befragen, Experten auf dem Gebiet googeln und sie am Telefon ausquetschen. Gebt euch Mühe, denn ob eure Idee angenommen wird ist ein wichtiges Erfolgskriterium.

Final Pitch

Bei uns ist der Final Pitch 3 Minuten lang und wird vor einer Jury vorgestellt. Im Anschluss können die Juroren fragen stellen. Dies alles geschieht am Sonntagabend. Hier stellt ihr nun vor, was aus der Eingangsidee geworden ist: Wie das Geschäftsmodell, das Produkt/der Service aussieht, wie ihr Einnahmen generiert, wer in eurem Team ist. Am besten ist es, es auch anschaulich und unterhaltsam zu verpacken. Lasst euch eine kleine Story einfallen, zeigt eine Powerpoint, zeigt euren Prototypen, eure Webseite, erzählt es anhand eines Nutzerbeispiels, dreht ein kleines Video, führt ein Theaterstück auf, indem alle Informationen drin stecken – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt… Und danach geht feiern – eure Fehler sowie eure Erfolge, ihr habt es euch verdient!








Was macht eigentlich… familov? 5 Fragen an die ehemalige SWSaar Teilnehmer!

1. Welche Idee habt Ihr am Startup Weekend Saarbrücken umgesetzt?

Wir haben am Startup Weekend Saarbrücken unsere Geschäftsidee familov umgesetzt. Familov ist eine Plattform, über die Migranten für ihre Familie im Heimatland benötigte Nahrungsmittel schnell, unkompliziert und günstig bestellen und bezahlen können. Die Familie holt die Ware dann einfach in einem Partnersupermarkt in der Heimat ab. Das alles ohne teure Transaktionskosten, die bei Überweisungen via Western Union anfallen.

2. Was hat es Euch gebracht und was waren die wertvollsten Erfahrungen/Tipps, die Ihr beim SWSaar mitnehmen konntet?

Die Idee zu familov hatten wir schon über Jahre im Kopf, jedoch ohne Feedback von externen Personen zu einzuholen. Unsere Zeit beim Startup Weekend hat uns vor allem darin bestärkt, dass unsere Idee innovativ und sehr interessant ist. Seitdem kämpfen wir dafür, die Idee am Markt umzusetzen.

Den besten Tipp, den wir am Startup Weekend erhalten haben, war, unsere Webseite von A bis Z selbst zu entwickeln. Unser erster Prototyp während des Startup Weekends basierte nämlich auf einer Prestashop Webseite.

Zusammenfassend können wir sagen: Das Startup Weekend Saarbrücken ist einfach einzigartig und sehr spannend!

3. Was ist nach dem SWSaar passiert? Wie ging es weiter?

Nach dem Startup Weekend Saarbrücken haben wir das Geschäftsmodell optimiert und die Webplattform weiterentwickelt. Außerdem hatten wir die Chance an vielen Seminaren, Pitches und Wettbewerben teilzunehmen.

4. Wo steht Ihr jetzt und was sind die nächsten Schritte?

Familov ist seit Anfang Juni am Markt. Momentan sind wir in den vier größten Städten in Kamerun mit neun Partnersupermärkten tätig, haben bereits über 1.000 Kunden und über 600 Bestellungen geliefert.

5. Zu guter Letzt – Ein Tipp: Was ratet ihr potenziellen Gründern? Auf was sollte man bei einer Gründung besonders beachten?

Ehrlich gesagt, ist das Gründen gar nicht einfach. Man muss viel Zeit und Energie einbringen. Was uns trotz den verschiedenen Schwierigkeiten geholfen hat, war insbesondere die Leidenschaft, die Liebe und der Enthusiasmus für unser Projekt. Jeder Gründer sollte lieben, was er macht, immer für sein Projekt kämpfen und auch in scheinbar ausweglosen Situationen alle Alternativen versuchen.

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3 Tipps von Mentor… Frank Milius! Was sollen junge Gründer unbedingt beachten? Wir haben gefragt! (English version below)

 

1. Wer bist du und was machst du? 

Frank Milius, Co-Founder NEOCOSMO GmbH und IMC AG. Ich habe in Saarbrücken BWL studiert. Im Anschluss an mein Studium habe ich mich als Assistent am Institut für Wirtschaftsinformatik damit beschäftigt, wie Universitäten oder Unternehmen das Internet zur Aus- und Weiterbildung nutzen können. Besonders fasziniert hat mich damals schon, eine (Forschungs-)Idee in ein marktfähiges Produkt zu überführen. Seit über 20 Jahren verantworte ich daher in den Unternehmen, die ich mitgegründet habe, schwerpunktmäßig die Themen Produktinnovation, Produktstrategie und -Entwicklung.

2. Mit welchen Kernkompetenzen wirst du unsere Teilnehmer unterstützen?

Ein großes Privileg für FirmengründerInnen besteht darin, immer wieder Verantwortung für Aufgaben zu übernehmen, die für einen selbst neu sind. Ich selbst durfte daher in nahezu allen Unternehmensbereichen Verantwortung übernehmen und umfangreiche Erfahrungen sammeln, egal ob im Vertrieb, im Marketing oder Personalwesen. Und natürlich besteht die Hauptaufgabe eines Gründers darin, die Organisation weiterzuentwickeln, d.h. sich kontinuierlich um die Unternehmensstrategie, Geschäftsmodelle und vor allem um die Kunden zu kümmern. Von meinem Selbstverständnis her sehe ich mich als Produktmanager mit einer klaren Ausrichtung auf Markt und Kunden. Dort liegen sicher auch meine Kernkompetenzen.

3. Deine 3 persönlichen Tipps: Was rätst du potenziellen und jungen Gründern?

1. Alles Denken und Handeln von GründerInnen muss sich um den Kunden drehen (und nicht um Pitch-Decks, Meetings mit potenziellen Investoren etc.). Wenn man ein Produkt entwickelt, sollte man daher möglichst früh Kundenfeedback in den Entwicklungsprozess mit einfließen lassen.

2. GründerInnen müssen sich ein hohes Maß an Flexibilität bewahren. Manchmal muss man eben auch den Mut besitzen, eine Idee, die man versucht umzusetzen, oder ein Ziel, dass man sich gesetzt hat, nach hinten zu schieben oder sogar zu opfern.

3. Die Auswahl von sehr guten und vor allem den richtigen Mitarbeitern gehört zu den wirklich wichtigen Aufgaben, die GründerInnen haben. Mit den Mitarbeitern der „ersten Stunde“ steht und fällt der Erfolg in den schwierigen Anfangsjahren. Ein gutes Team kann nicht ausschließlich aus Rockstars bestehen. Nur Mitarbeiter einzustellen, die man mag und die daher gefühlt zu einem passen ist auch falsch. Die Mischung macht’s.

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3 tips from mentor… Frank Milius! Facts that young founders should consider. We asked him!

 

1. Who are you and what are you doing?

Frank Milius, co-founder of NEOCOSMO GmbH and IMC AG. I studied business administration in Saarbrücken. After finishing my studies, I worked as an assistant at the Institute for Business Information on how universities or companies can use the Internet for education and training. At that time I was particularly fascinated by the challenge to transfer a (research) idea into a marketable product. For more than 20 years, I have therefore been responsible for the topics of product innovation, product strategy and development in the companies that I have co-founded.

2. With which core competencies will you support our participants?

A great privilege for company founders is to always take responsibility for tasks that are new to themselves. As a result, I was able to take responsibility for almost all areas of the company and gain extensive experience, whether in sales, marketing or human resources. And, of course, the main task of a founder is to further develop the organization, thus to continually look after the company strategy, business models and especially to care about the customers. From my point of view, I see myself as a product manager with a clear focus on market and customers. With these core skills I would like to support the participants.

3. Three personal tipps: What do you advise potential and young founders?

1. All thinking and actions of founders have to be around the customer (not pitch-decks, meetings with potential investors, etc.). If you are developing a product, you should have the customer feedback integrated into the development process as early as possible.

2. Founders must maintain a high degree of flexibility. Sometimes you should have the courage to postpone or even sacrifice an idea you try to implement or a goal that you have set yourself.

3. The selection of very good and, above all, the right employees is one of the really important tasks that founders should respect. The success during the difficult early years stands and falls with the employees of the “first hour”. On the one hand, a good team can not exclusively consist of Rockstars. On the other hand, only hiring people, that you personally like and therefore fit in the team, is also wrong. The right mixture is the key.

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The Heroe’s Journey to the Startup Weekend – Part 3: The Return

This is part three of a three-part series. The second part can be found here.

Return

The return from the journey appears not very appealing right before the event. But you, our dear hero, should be aware that this is actually what the Startup Weekend is about: spark something in your life, give you something valuable to take home, prepare you better for your onward journey. Campbell’s hero journey deals quite extensively with the Return. Let’s have a look how the Heroe’s Journey stages relate to your experience.

Refusal of the Return

Leaving the Startup Weekend can be hard. You have had a great experience, found new friends or allies, you would love to keep on doing that. But somehow you need to return to your “real life”.

The Magic Flight

So how can you take your reward with you? Nobody keeps you there, it is not like you are prevented from going home. Maybe a proper goodbye, a celebration of your teamwork is in place.

Rescue from Without

Your coaches and facilitators will be there for you until and even after the end of the experience. Especially, when you found something to pursue further, a real new startup with your fantastic idea. The most valuable prices your team could take with them after the Startup Weekend are the extended coaching and consulting opportunities. Learning more on conferences can also help you to transfer your new experiences to your old life.

The Crossing of the Return Threshold

You will come home full of new experiences. You will encounter new obstacles. Some people might not believe in your idea. Some might not believe in you being the right person. Every hero faces this obstacle.

Master of Two Worlds

The traditional description of the Heroe’s Journey attributes this step to the metaphysical or spiritual heroes like Jesus or Buddha. Yet we can make this experience too, that we are starting to be able to combine the two worlds, to bring learnings from the Startup Weekend to our daily learning or work life – and maybe the other way round, if you decide to join another challenge.

Freedom to Live

Campbell says about this stage: “The hero is the champion of things becoming, not of things become, because he is.” Now that you have experienced the power of starting something, of working with a diverse team of people who share the same dream, you understand that you can actually create, chose or attract so much more in your life than you dared before.

Your own journey might look different. What are your steps? What are the opponents that stand in your way? Start with your Heroe’s Journey and tell us your own story!








3 Tipps von Mentor… Bernd Pohl! Was sollen junge Gründer unbedingt beachten? Wir haben gefragt! (English version below)

 

1. Wer bist du und was machst du? 

Ich heiße Bernd Pohl und ich bin Mitgründer und Vorstand der Testfabrik AG. Nach dem Studium der Biologie gründete ich 1997 meine erste Firma im Softwareumfeld im Starterzentrum. 2000 folgte die Gründung der zweiten Firma, die aktuell mit 35 Mitarbeitern erfolgreich am deutschen Markt tätig ist (e.Consult AG). Nachdem ich dort operativ ausgestiegen bin, gründete ich 2013 zusammen mit meinen Mitgründern die Testfabrik AG, die sich derzeit mit 12 Mitarbeitern auf Wachstumskurs befindet.

2. Mit welchen Kernkompetenzen wirst du unsere Teilnehmer unterstützen?

Ich unterstütze die Teilnehmer gerne in den Bereichen: Businessmodelle, Marktchancen, Markteinstieg, Vertrieb, grundsätzliche Planung (Schwerpunkt im B2B-Umfeld)

3. Deine 3 persönlichen Tipps: Was rätst du potenziellen und jungen Gründern?

1. Flexibel sein – die meisten Businessmodelle sind initial falsch oder zumindest unscharf.

2. Früh und eng mit der potenziellen Zielgruppe arbeiten, um nicht am Markt vorbei zu entwickeln.

3. Die richtigen Leute im Team zusammenbringen.

 

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3 tips from mentor… Bernd Pohl! Facts that young founders should consider. We asked him!

 

1. Who are you and what are you doing?

My name is Bernd Pohl and I am co-founder and board member of Testfabrik AG. After studying biology, I founded my first company in the software field in the starter center in 1997. In 2000, I co-founded the second company, which currently has 35 employees and is successfully involved in the German market (e.Consult AG). After my exit from operational activities, I co-founded Testfabrik AG, which is currently on a growth course with 12 employees.

2. How will you support our participants?

I like to support the participants in the following areas: business models, market opportunities, market penetration, sales, basic planning (focus on the B2B environment).

3. Three personal tipps: What do you advise potential and young founders?

1. Be flexible – most business models are initially wrong or at least fuzzy.

2. Work early and closely with the potential target group to not evade the market.

3. Match the right people in the team.

 

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